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Rheinhessischer Turnerbund e.V.
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Körperliche Kernkompetenzen der Alltagsbewältigung

Der menschliche Körper erhält nur die Funktionen, die wir kontinuierlich einsetzen. Die Funktionen, die wir nicht einsetzen, werden abgebaut. Daher ist es wichtig, die fünf körperlichen Kernkompetenzen der Alltagsbewältigung zu trainieren:

Selbständigkeit im Alter
Muskelkraft Balance & Standfestigkeit Beweglichkeit Ausdauer & Gehfähigkeit geistige Aktivität

Muskelkraft: Muskelkraft ist eine der wichtigsten Voraussetzungen zur Erhaltung von Leistungsfähigkeit und Selbständigkeit im Alter. Wer zu wenig Kraft besitzt, kann sich nicht mehr alleine vom Liegen zum Sitzen aufrichten oder schafft es nicht mehr aufzustehen. Wer keine Zusatzgewichte heben kann, kann nicht mehr einkaufen gehen. Viele Studien haben inzwischen erwiesen, dass die Muskelkraft bis ins höchste Alter trainierbar ist.

bckenBalance & Standfestigkeit: Wer nicht mehr sicher stehen kann und sich bei jeder Bewegung unsicher fühlt, kann seinen Alltag nicht mehr eigenständig meistern. Spätestens dann, wenn Sie bei normalen Alltagsaufgaben unsicher werden und ins Schwanken geraten, sollten Sie mit dem Gleichgewichtstraining beginnen.

Beweglichkeit: Mit zunehmendem Alter lässt die Elastizität der Muskulatur nach. Sehnen, Bänder und Gelenkknorpel zeigen Abnutzungserscheinungen. Dies führt zu Einschränkungen in der Beweglichkeit; man wird steif und ungelenkig. Diesen Degenerationsprozess kann man mit gezieltem Beweglichkeitstraining deutlich verlangsamen.

Ausdauer & Gehfähigkeit: Wenn ältere Menschen nicht mehr flüssig und raumgreifend gehen können, so hat dies gravierende Auswirkungen auf ihren Mobilitätsgrad sowie auf ihre Psyche. Sie beginnen sich aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen und vereinsamen. Regelmäßiges Gehtraining ist daher wichtig für ältere Menschen.

geistige Aktivität: Körperliche Aktivität wirkt sich auch positiv auf die geistige Leistungsfähigkeit eines Menschen aus. Bewegung sorgt dafür, dass neuronale Verbindungen im Gehirn erhalten bleiben und kann sogar den Krankheitsverlauf von Demenzerkrankten positiv beeinflussen.